In Drogenfällen ist der „Suchtbericht“ ein entscheidendes Instrument zur Ermittlung des Profils des Angeklagten und zur Erörterung des Ausmaßes der strafrechtlichen Verantwortlichkeit. AMATEM (Zentrum zur Behandlung von Alkohol- und Substanzsucht) und ÇEMATEM (Kinder-Jugendliche) sind die Zentren, die diesen Prozess durchführen.
Funktion des Berichts
- Profiling: Ob die Person ein Süchtiger oder ein sozialer Nutzer ist – Bestimmung an der Grenze von Art. 188/Art. 191.
- Grundlage für die Entscheidung über die Behandlungsbewährung.
- Strafminderung Diskussionen (Behauptung, dass die Willenskraft des Angeklagten nachgelassen hat – TCK Art. 32).
- Beurteilung minderjähriger Straftäter.
Berichtsprozess
Abhängigkeitskriterien (DSM-5 / ICD-11)
- Kontrollverlust (nicht nutzen wollen, aber scheitern).
- Toleranzentwicklung (Dosiserhöhung bei gleicher Wirkung).
- Entzugssymptome.
- Verschlechterung der sozialen/beruflichen Beziehungen.
- Verwenden Sie nicht weiterhin dieselbe Substanz.
TCK Artikel 32 – Geisteskrankheit/Willensstörung
Eine schwere Substanzabhängigkeit kann in manchen Fällen im Rahmen einer „psychischen Störung, die den Willen beeinträchtigt“ beurteilt werden. Wenn TCK-Artikel 32 angewendet wird:
- Vollständige psychische Erkrankung (Art. 32/1): Keine strafrechtliche Verantwortlichkeit; Sicherheitsmaßnahme (Behandlung in einer Hochsicherheitseinrichtung des Gesundheitswesens).
- Bei teilweiser Aufhebung des Testaments (Art. 32/2): Strafminderung.
10. CD des Obersten Gerichtshofs – Grundsatz
10. CD weist darauf hin, dass der Abhängigkeitsbericht allein nicht ausschlaggebend für die Festsetzung der Strafe sein könne; Darin wird angenommen, dass eine Entscheidung durch Auswertung des Berichtsergebnisses und anderer konkreter Beweise in der Akte (Verhalten zum Zeitpunkt der Erfassung, Kommunikationsverkehr, Lebensstil) getroffen werden sollte.
Praktische Tipps
- Es sollte keine Verzögerung bei der Anforderung des AMATEM-Berichts beim Gericht geben.
- Regelmäßige Termine für den Meldeprozess sollten nicht versäumt werden.
- Frühere medizinische Unterlagen (alte Behandlungsberichte, Arzneimittelverordnungen) sollten zur Akte eingereicht werden.
- Unterstützungsschreiben können von der Familie und dem sozialen Umfeld erhalten werden.
Die Abhängigkeitsachse ändert den Dateipfad. Der Prozess sollte mit einem Anwalt für Drogenkriminalität geplant werden.